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weine
warum/wie
wohltat
was war/was wird
wo

was war 2016

nun, am anfang war das schiere ende!
drei bitterkalte frostnächte im april haben auf der ried sandäcker/pjeske so ziemlich alle jungen triebe erfrieren lassen. manche weinbauern sind die nächte durchgefahren mit rotierenden gebläsespritzen und haben versucht die eisigen kaltluftteppiche aufzuwirbeln – erfolglos.
wir mussten uns glücklich schätzen, dass noch triebe nachkamen –wichtig als strecker fürs nächste jahr. trauben waren allerdings nur sehr wenig bis gar keine drauf… beim einen welschriesling-weingarten exakt 10(!) lesekübel.
beim weißburgunder kamen 150 liter heraus statt der üblichen 500 liter. dieser weißburgunder war dann übrigens auch der einzige weiße, den ich 2016 gemacht habe, wollte/musste ich doch meinen neuen rebler und meine neue, große weinpresse testen…das ist für einen weinbauern wie weihnachten und geburtstag zusammen…
und dann hab ich noch einen rose gemacht, weil der NUDE ausgegangen ist (siehe: was wird 2017). alle anderen trauben habe ich bereits zu jahresbeginn verkauft, da wir bereits am 10.dezember 2016 „unsere große reise“ zu den kindern nach neuseeland angetreten haben. und wie hätt´ ich mich da um den jungwein kümmern können, die roten wären überhaupt noch auf der maische gelegen…